
In Vorträgen werde ich häufig gefragt, wie man auf Ideen, wie z.B. „Glacial Lumenologie©“, überhaupt kommt. Da ich von meiner Ausbildung Ingenieur der Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieur bin, lag dieses Thema auch nicht unbedingt von Beginn an in meinem Lebensfokus. Doch es gibt im Laufe eines Menschenlebens Situationen, die geeignet sind, seinen bisherigen Tätigkeitsinhalt zu überdenken. Hierbei bin ich zu dem Entschluss gelangt, einen radikalen Abbruch herbei zu führen. Dies gab mir dann die endgültige Notwendigkeit, meinen Lebensunterhalt anderweitig zu verdienen. Man hätte jetzt in ein Kloster zu einer Klausur gehen können. Ich entschloss mich dagegen, meine Physik- und Technikkenntnisse zu verbessern, um das endlich zu verstehen, was ich in meinem alten Elektrotechnikstudium vor über 30 Jahren nicht verstanden hatte. Dabei experimentierte ich mit Licht, elektromagnetischen Wellen, Strom und Schall. Vorstellungen, wie „das geht doch nicht!“, verwarf ich von vorne herein. Nur das Ergebnis zählte. Getrieben wurde ich dabei von Neugierde und dem Spaß, die Natur zu beobachten. So, von formeltechnischen Zwängen der Physik entfesselt, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ich stellte fest, die Natur ist nicht einfach, sondern wahnsinnig raffiniert und geradezu individuell. Da ich die Spezies Mensch inzwischen weniger als „homo sapiens sapiens“ sondern eher als „homo socialis, öconomis“ verstehe, möchte ich dem geneigten Leser speziell zur „Glacial Lumenologie©“ ein Angebot unterbreiten.